Alternativmodell zu Paywalls: die Nachfrage regelt den Preis

Was würden geschehen, wenn der Preis eines redaktionellen Artikels sinkt, je mehr Menschen ihn lesen?  Diesen – recht revolutionären – „Paidcontent“ Ansatz hat der Online Veteran John Battelle in die Diskussion gebracht. Ähnlich dem crowdfunding Gedanken, wären somit die Kosten der redaktionellen Erstellung eines Artikels auf viele Schultern verteilt. Die Verlage hätten den Vorteil, dass trotz einer Paywall eine größerer Masse an Nutzern die Inhalte nutzt und somit die Reichweite für die Werbevermarktung in relevanten Maße vorhanden wäre. Zeitgleich, fände ein Targetpricing statt, das den realen Preis eines Artikels wiedergibt. Ob sich dieses Modell durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Die Verlage müssten dabei eine emotionale Hürde nehmen und ihre Inhalte transparent der Marktmechanik aussetzen.

paidcontent.org