Nächste Runde im Streit um Rezensions-Verwendung

Der Onlinehändler buch.de legt Berufung gegen das Urteil des Landgerichts München ein. Mit dem Urteil wurde Buch.de untersagt, bestimmte Artikel und Artikelauszüge die auf Rezensionen der FAZ basieren zu vervielfältigen oder öffentlich zugänglich zu machen.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels fordert die Verlag auf alle nicht-lizensierten Rezensionen aus den Datenbanken zu löschen um Abmahnungen zu vermeiden.

Ein unschönes Kapitel um eines der wichtigsten Instrumente im Empfehlungsmarketing.
Vielleicht wären Rezensionen von Literaturblogs oder digitalen Social Reading Communities eine Alternative.

Lesenswert hierzu auch der Kommentar auf Buchreport.de von Michel Clement, Professor für Marketing und Medienmanagement an der Universität Hamburg

buchreport.de, boersenblatt.net