Readmill Gründer: Wir haben kein tragfähiges Modell für eine Leseplattform gefunden

Mit der Übernahme der Social Reading Plattform Readmill durch den Cloud-Dienst Dropbox wird deutlich wie „geschlossen“ der Vertriebsweg im E-Book-Markt (aber auch Buchmarkt) ist. Im Interview mit netzwertig.com gesteht der Gründer Henrik Berggren eine Unterschätzung des Marktes ein: Es sei ihm nicht gelungen ein tragfähiges Geschäftsmodell für eine Leseplattform zu errichten.

Sicherlich liegt dies nicht zuletzt daran, dass bei einem Vergleich mit der Musikbranche und den dort gängigen Abodiensten wie Spotify vorallem ein Unterschied besteht: Weder lesen die Menschen soviel wie sie Musik hören, noch werden E-Books in einzelnen Kapiteln oder Sätzen verkauft. Letzteres wäre der Vergleich mit Einzeltiteln der Musikbranche.

netzwertig.com, buchreport.de

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