Studie „Category Killer“: Die Macht der Studien

Die Studie „Category Killer – Der stationäre Handel unter Zugzwang“ hat für Wirbel gesorgt. Vorallem deshalb, weil die Studien den Kampf von Online und Offline-Handel mit Gefährdungslisten stationärerer Händler belegt.

So wird der Buchfilialisten die Mayersche Buchhandlung für Kundenloyalität, Image und Performance als Händler im sogennanten „Fit Score“-Ranking als bester Buchhändler auf Platz 6 geführt und gleichzeitig auf dem „Kill Thrill“-Index – einer Bedrohungsskala – ebenfalls auf Platz 6 genannt.

Das das wachsende eCommerce Geschäft dem Handel Kunden und damit Marktanteile entreisst ist lange bekannt. Fraglich ist, ob die Tipps des Studien Co-Autor Johannes B. Berenten, auf boersenblatt.net erfolgversprechend sind. So empfiehlt er u.a. dass ein Buchhändler zwar online präsent sein sollte, aber nicht alles anbieten müsse, sondern sich beispielsweise auf Produktinformation für physische Bücher oder den Verkauf von E-Books beschränkt.

Am Ende werden die Anbieter erfolgreich sein, die das Kundenbedürfnis zum richtigen Zeitpunkt optimal bedienen. Zu den Bedürfnissen zählen neben dem Preis und Lieferfähigkeit auch das Einkaufserlebnis: Nicht jeder Amazon-Beststeller ist ein Verweigerer des stationären Angebotes.

Interview (boersenblatt.net), buchreport.de, wiwo.de,