Textverständnis mangelhaft: Speed Reading Apps nur begrenzt einsetzbar

Speed Reading Apps wie Spritz oder Fastr halten bisher nur bedingt was sie versprechen: Denn – jede Geschwindigkeitssteigerung beim Lesen geht zwangsläufig zu Lasten eines komplexen Verständnisses. Einer Studie der University of California zufolge verliert der Nutzer durch die Einblendung nur einzelner Worte den Textzusammenhang. In möglichst kurzer Zeit also einen Text scannen, bei eher geringem Verständnisniveau – das kann nur dann funktionieren, wenn bspw. kurze Nachrichten auf kleinen Displays übermittelt werden, wie Eilmeldungen oder E-Mails auf Smartphones …  Zum Romanlesen eignen sich daher die derzeit angebotenen Apps noch nicht. Man würde eine Geschichte höchstens oberflächlich verstehen – Hintergründe, Feinheiten, kompliziertere Story-Konstrukte würden sich nicht erschliessen ….

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