Amazon: Proteste deutschsprachiger Autoren

Mehr als 1000 deutschsprachige Autoren haben sich nun ebenfalls, wie ihre Kollegen in den USA, gegen Amazon öffentlich stark gemacht. Allen gemeinsam ist die Befürchtung, gegen Amazon im Kampf um höhere Rabatte den kürzeren zu ziehen. Ihnen zur Seite steht hierzulande die Verlagsgruppe Bonnier mit ihren Verlagen Piper, Ullstein, Carlsen, Berlin-Verlag und Thienemann, die sich bislang – wie Hachette in den USA – am entschiedensten gegen die Rabattforderungen von Amazon wehrt. Wie der Streit am Ende ausgeht, ist für die gesamte Buchbranche von Bedeutung: Würde es Amazon nämlich gelingen, die neuen, überdurchschnittliche Margen an elektronischen Büchern bei Verlagen durchzusetzen, erhalten Autoren und Verleger künftig noch weniger Geld. Vor allem junge und unbekannte Autoren würde dies am stärksten treffen.

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