Amazon vs. Hachette: Das Ziel der niedrigen E-Book-Preise

Amazon formuliert in Bezug auf die sich hinziehenden, schwierigen Verhandlungen mit Hachette nun konkrete Ziele: Man will niedrigere E-Book-Preise und erklärt sich bereit, seinen bisher üblichen Anteil von 30 Prozent von einem niedriger angesetzten Preis zu akzeptieren. Vorschlag: Jeweils weitere 35 Prozent kommen dem Verlag und dem Autor zu. E-Books müssten günstiger werden (siehe aktuelle Auswertung von Amazon). Amazon verwies auf geringere Verkäufe bei höheren Preisen. Wären E-Books günstiger, würde der Kunde weniger bezahlen, der Autor aber erhält mehr Tantiemen und kann sich einer wachsenden Leserschaft erfreuen. Verleger wie Händler bekämen trotz des niedrigeren Preises ebenfalls mehr ab. Amazon weist ebenfalls darauf hin, dass Bücher nicht nur untereinander konkurrieren, sondern auch mit Videospielen, Fernsehsendungen, Filmen, Facebook, Blogs oder kostenlosen News-Sites: “Wenn wir eine gesunde Lesekultur wollen, dann müssen wir hart dafür arbeiten, dass Bücher tatsächlich gegen diese anderen Medienangebote bestehen können. Und eine wichtige Rolle spielt es dabei, Bücher weniger kostspielig zu machen.”

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