Neues Umsatzsteuer-Recht für Online-Händler ab 2015 birgt Überraschungen

Ab Januar 2015 müssen Online-Händler bei einer Lieferung ins EU-Ausland für digitale Produkte und Dienstleistungen die Umsatzsteuer abführen, die im Land des Kunden gilt. Betroffen sind davon E-Books, MP3, Hörbücher, digitale Spielwährungen oder bspw. die monatlichen Beträge für die Nutzung von SaaS-Software. Für deutsche Kunden hat diese Neuregelung Auswirkungen nicht nur auf Produkte, die auf einer Website im Ausland erworben werden, sondern auch für solche, die auf einer deutschen Website erworben wurden – falls der betreffende Anbieter seinen Firmensitz im Ausland hat: Amazon z.B. hat seinen Firmensitz in Luxemburg, betreibt aber u.a. eine deutsche Website.

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