E-Reading-Startup „Txtr“ meldet Insolvenz an

Das Berliner Unternehmen Txtr gibt auf. Txtr hat sich seit seiner Gründung an vielen verschiedenen Geschäftsmodellen versucht – aber keines hatte Erfolg. Gegen Amazon, Sony, Apple, Thalia oder Google kam man einfach nicht an: 2008 gegründet, expandierte Txtr später in die USA und bot seine Plattform im B2B-Segment für Drittanbieter an. Mit dem Post-It-Konzern 3M hatte man einen namhaften US-Investor, was aber das Geschäft scheinbar nicht genug beflügelte. Zuletzt agierte das Txtr-Team unter dem Namen Blloon. Wie es mit Blloon weitergehen soll, ist offen. Ebook-Shops und die E-Reading-Plattform werden aber laut Txtr derzeit noch weiterbetrieben. 

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