E-Book-Preise: Neue Diskussion über Verträge der Verlage

 

Nach einer Analyse des „Wall Street Journal“ scheint das Modell der fixen Preise doch nicht zu funktionieren: Nach Zahlen des US-Verlegerverbands sanken die E-Book-Erlöse in der US-Buchbranche von Januar bis Mai 2015 um 10%. Gründe seien zum einen zu beliebige Neuerscheinungen und E-Book-Preiserhöhungen, die vom Leser nicht mitgegangen werden. Kosten E-Books fast genauso wie Hardcover, so übertrifft das bei weitem die Preiserwartungen der US-Kunden. Nach einer Studie des US-Marktforschers Hugh Howey ist der Durchschnittspreis von E-Books der fünf größten US-Buchverlage bei Amazon in den letzten 15 Monaten um 17% gestiegen – damit wurden 26% weniger Titel in den Kindle-Charts platziert. Selfpublisher und kleine Verlage hatten im gleichen Zeitraum die Preise gesenkt. 

buchreport.de, wsj.comauthorearnings.com