Buchhandel: Höhere und glatte Buchpreise erwünscht

Verlage orientieren sich in aller Regel an Schwellenwerten von 10 Euro für Taschenbücher und 20 Euro für Hardcover-Ausgaben, meist enden die Preise auf 99 Cent. Insgesamt steigen die Buchpreise selbst über die Jahre nur geringfügig. Der Handel sei nun „dringend darauf angewiesen, dass sich die Preise nach oben bewegen“, so Buchhändler Heinrich Riethmüller (Osiander) – aber nicht im 1 Cent-Bereich, nur um in einem ersten Schritt die Preise erst einmal „glatt zu ziehen“. In einer Umfrage von buchreport halten Zwei-Drittel der befragten Buchhändler höhere Preise bei Taschenbüchern, höherwertigen Paperbacks und bei Hardcover-Romanen für gerechtfertigt. Bastei Lübbe kommt nun als einer der ersten Verlage dem Wunsch des Buchhandels nach und wird ab Herbst 2016 alle Neuerscheinungen auf glatte Preisendungen setzen. Klaus Kluge, Vorstand der AG, will mit der neuen Preisgestaltung die Rendite des Handels gezielt verbessern.

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