EuGH-Urteil: Digitale Vervielfältigung vergriffener Werke unterliegt künftig strengen Vorgaben

imagesDer Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass ein Urheber über die geplante Digitalisierung seines Werkes informiert werden muss, damit er Stellung nehmen kann. Das alleinige Nicht-Widersprechen gilt nicht als Zustimmung. Damit gibt das EuGH zwei französischen Autoren Recht, deren vergriffenen Werke digitalisiert wurden, ohne das sie explizit um Zustimmung gebeten wurden. Die Auswirkungen auf das deutsche Urheberrecht sind noch offen. Aktuell gilt hierzulande der rückwirkende Widerspruch eines Rechteinhabers, wenn er nachträglich von der Nutzung (Digitalisierung) erfährt. 

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