Warum Leser Autoren ihre schlechten Kritiken schicken…

Leser geben immer wieder gefragt (auf Lovelybooks, Goodreads etc.) und ungefragt (in den sozialen Medien, auf Blogs etc.) ihre Buchkritiken und Bemängelungen direkt an Autoren weiter. Warum ist das so, warum wollen und machen das die Menschen? Ein Teil von ihnen scheint tatsächlich zu denken, dass sie den Schriftstellern helfen, wenn sie ihnen sagen, dass sie ihre letzte Arbeit nicht mögen. Sie scheinen aber nicht zu bedenken, dass, soweit der Autor betroffen ist, ihr Feedback unerwünscht ist, denn es hilft tatsächlich in keiner Weise. Ein entsprechender Tweet oder Post in den sozialen Medien ist dagegen schädigend, nicht helfend. Das Lesen eines Buches beflügelt die eigene Phantasie – und vervollständigt in gewissem Sinn einen Roman erst wirklich, denn genau dann beginnt es bei dem Leser etwas auszulösen. Das ist bei jedem Leser anders, denn es ist höchst subjektiv. Man könnte also auch sagen: Wenn man nicht etwas Schönes zu sagen hat, sollte man besser schweigen… Der ganze Artikel dazu von Danuta Kean unter:

theguardian.com