Negative Buchbesprechungen? Braucht eigentlich niemand – eine kurze Erklärung warum …

Wie würde die Welt der Bücher ohne negative Buchbesprechungen aussehen? Das Schreiben eines qualitativ hochwertigen Buches ist wirklich harte, kreative Arbeit. Es ist immer auch originell. Hat ein Buch daher überhaupt negative Bewertungen verdient? Was, wenn sich die Welt entschließen würde, höflich und anerkennend zu bewerten – oder gar nicht? Das wäre schwieriger und es setzt anspruchsvolle, aufmerksame Leser und Kritiker voraus. Ein vermeintlich schlechtes Buch in der Kritik zu zerreißen ist einfacher, als von vornherein beispielsweise einfach mit Lesen aufzuhören, sobald man merkt, das es nicht gefällt. Kritik kann man sich dann sparen. Es gibt keinen Preis für das Lesen schlechter Bücher und ob schlechte Kritiken einen Autor tatsächlich veranlassen alles oder zumindest vieles plötzlich anders zu machen, ist ebenfalls fraglich. Und der Leser? Greift er tatsächlich nicht mehr nach dem Buch? Was bringt ihm die schlecht Kritik, die oftmals nicht fundiert genug ist, um eine gute Entscheidung zu treffen? Mehr dazu in dem lesenswerten Beitrag von Peter Derk:

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