Büchern und E-Books – europäische Verleger fordern steuerliche Gleichbehandlung

Zur Federation of European Publishers, FEP, gehören 29 nationale Verbände – alle fordern die Umsetzung des Vorschlages zur steuerlichen Gleichbehandlung von Büchern und E-Books, den letzten Dezember die Europäische Kommission vorgelegt hat. Bisher ist noch nichts passiert, ein rascher Abschluss wäre aber wünschenswert, so die Federation of European Publishers. Ein Jahr nach dem Vorschlag müsse man feststellen, dass der Vorschlag noch nicht angenommen sei und auch nicht auf der Tagesordnung des Rats „Wirtschaft und Finanzen“ (Ecofin) stehe, der dem Vorschlag zustimmen müsste. Die FEP sei enttäuscht über diese „ungerechtfertigte Verzögerung“, heißt es in einer aktuellen Erklärung. Sollte der Vorschlag der EU-Kommission umgesetzt werden, könnten die Mitgliedsstaaten der EU auch für E-Books einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz anwenden.

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