Für die Crowdfunding-Kampagne #verlagegegenrechts, hinter der mehr als 45 Verlage sowie über 100 Einzelpersonen und Institutionen aus der Buchbranche stehen, sollen idealerweise mindestens 7.500 Euro eingesammelt werden. Mit diesem Geld sind zahlreiche Aktionen, Diskussionsveranstaltungen, Flyer, Lesezeichen, Buttons und Taschen geplant. „Wir nehmen die Präsenz völkischer, nationalistischer und antifeministischer Verlage nicht wort- und tatenlos hin“, heißt es in einem Aufruf. Man werde deshalb Protest organisieren, „wo immer wir auf sie treffen“. Das Motto der Kampagne lautet „Die Gedanken sind bunt“. „Uns ist es wichtig, unsere Verlagskollegen und Messebesucher zu ermutigen und zu motivieren sich zu engagieren«, so Lisa Mangold, Mitinitiatorin der Kampagne. Auf der Plattform Startnext läuft die Crowdfunding-Kampagne noch bis zum 21. Januar 2018.

boersenblatt.net