Lesenswert: Johannes Haupt, lesen.net hat in einem interessanten Beitrag die neuesten Erkenntnisse zur Amazon E-Book Flatrate Kindle Unlimited zusammengestellt. Offensichtlich ist diese, im Herbst 2014 ins Leben gerufene, Flatrate inzwischen nicht mehr für alle Teilnehmer eine echte Erfolgsgeschichte. Einzig Indie-Autoren freuen sich aktuell, denn die deutsche “KU-Quote” (die Vergütung pro gelesener Seite), ist deutlich gestiegen –  auf 0,35 Cent pro im Dezember gelesener Seite. Das liegt vor allem daran, das die Zahl der gelesenen Seiten sinkt. Klingt paradox? Haupt erklärt das so: „Die Vergütung erfolgt aus einem Topf, der Monat für Monat neu auf die insgesamt gelesenen Seiten beziehungsweise deren Autoren aufgeteilt wird. … Dass die Ausschüttungen seither wieder hochgehen, liegt gleichwohl nicht daran, dass Amazon den Vergütungs-Topf weiter aufgefüllt hat. Vielmehr sinkt die Zahl der gelesenen Seiten, und zwar so signifikant und kontinuierlich, dass man hier inzwischen von einem klaren Trend sprechen kann. … Wurden im Juli 2017 über Kindle Unlimited 5,85 Mrd. Seiten gelesen, waren es im Oktober 2017 noch 5,4 Mrd. Seiten und im Dezember 2017 nur noch 4,7 Mrd. Seiten – ein Rückgang um rund 20 Prozent in nicht einmal einem halben Jahr.“ Wie der Rückgang zustande kommt? Mehr dazu unter:

eBook Flatrate Kindle Unlimited laufen die Leser davon