Vielleicht geht es ja auch ohne Twitter…

Die nützlicheren Funktionen, wie Hashtags und Zitat-Retweets, wurden von den Benutzern erfunden und später von Twitter übernommen. Gleichzeitig hat Twitter das nützlichste Feature, den linearen und ungefilterten Feed, entfernt. Im Laufe der Jahre hat Twitter seinem News Feed dann immer mehr algorithmische Filter hinzugefügt. Twitter schränkt damit ein, was Benutzer sehen können und verweigert gleichzeitig den Benutzern die Möglichkeit, diesen Filter wieder zu deaktivieren. Nun kann man zwar die algorithmischen Filter und die unerwünschten Anzeigen ignorieren. Aber jetzt wird es noch schwieriger: Unter der irrigen Annahme, dass irgendwie dann doch jeder Tweet von großer Bedeutung ist, fügte Twitter nun auf der Benachrichtigungsseite die Position „Falls du es verpasst hast“ ein. Eine neue Social-Media-Strategie könnte deshalb darin bestehen, schlichtweg zu vermeiden, dass Algorithmen entscheiden, was ich sehen soll. Man kann auch ohne Twitter leben … oder?