Warum du dich um Website Analytics kümmern solltest? Weil du durch das Verständnis einiger Schlüssel-Indikatoren tatsächlich dein Marketing und den Inhalt deiner Website besser steuern kannst.
Du fragst dich jetzt, was Website Analytics überhaupt ist? Nun, in ihrem Kern ist die Website-Analyse ein System, das Besucher deiner Website und deren Interaktionen mit den dort gefundenen Inhalten verfolgt. Website-Analysen messen alles – von der Anzahl der Seiten, die ein Besucher während eines Besuchs checkt, bis zur prozentualen Conversion-Rate bei einem Verkauf über deine Website. Analytics sind jedoch nicht nur Zahlen. Sie sind vor allem eine Möglichkeit, festzustellen, was du richtig machst – und was nicht. Wenn sie richtig verwendet werden, sind deine Marketing-Entscheidungen dann mehr als nur eine Moment-Aufnahme nach Gefühl.

Wie also richtest du Analytics auf deiner Website ein? Im Allgemeinen wird ein Code-Snippet erstellt und zu deiner Site hinzugefügt. Achtung: Wenn du den Code nicht kennst, lass dir von einem qualifizierten Webentwickler helfen! Die Installation eines Systems wie Google Analytics kann so einfach sein wie die Installation eines Plugins, wenn du beispielsweise eine WordPress-Seite hast. Die Leute bei Google Analytics machen einen guten Job, wenn es darum geht, wie man mit der allgemeinen Installation ihrer Plattform umgeht.

Was sind die Schlüsselindikatoren? Das Verständnis dieser Indikatoren ist der Schlüssel zum Erfolg mit deiner Autorenwebsite. Im Grunde gibt es vier Key Performance Indicators (KPIs), die wirklich wichtig für Autoren sind, wenn sie sich selbst und ihre Bücher vermarkten wollen:

KPI 1: Besucher (Nutzer), also die Anzahl der einzelnen Besucher, die über einen bestimmten Zeitraum auf deine Website gelangt sind. Dies ist im Wesentlichen ein Maß für die Gesamtzahl der Personen, die du von allen Kanälen auf deine Website leiten konntest. Wenn der Traffic auf deiner Website ein wichtiger Teil deiner Strategie ist, kann dir dies zeigen, wie gut dein Marketing funktioniert. Es ist aber auch die Statistik, auf der alle anderen Statistiken basieren. Hinweis: Dies ist nicht mit Visits (auch Sitzungen genannt) zu verwechseln, bei denen es sich um die Gesamtzahl der Besuche auf deiner Website handelt. Das kann mehr als einer pro Besucher pro Zeitraum sein.

KPI 2: Anzahl Seiten pro Besuch – ein Messwert für die einfache Berechnung der gesamten Seitenaufrufe dividiert durch die Gesamtzahl der Besuche (oder Sitzungen) für einen bestimmten Zeitraum. Weist deine Website beispielsweise 500 Seitenaufrufe pro Monat und 220 Besucher insgesamt im selben Monat auf, sind das 2,27 Seiten pro Besuch. Nicht schlecht! Warum das wichtig ist: „Seiten pro Besuch“ ist ein guter Indikator dafür, wie engagiert deine Nutzer sind – also, wie sehr sie an dem interessiert sind, was du so veröffentlichst. Wenn deine Nutzer zwei Seiten oder mehr auf deiner Website nicht besuchen, solltest du dich folgendes fragen: Ist dein Inhalt langweilig? Haben Nutzer Schwierigkeiten, auf deiner Website zu navigieren oder sind fehlerhafte Links / Seiten zu sehen?
KPI 3: Durchschnittliche Zeit auf der Seite (durchschnittliche Sitzungsdauer) Wie viel Zeit kostet ein Nutzer im Durchschnitt auf einer bestimmten Seite? Dadurch kannst du die Interaktion der Nutzer mit deinen Inhalten besser verstehen. Nehmen sie sich deine Besucher die Zeit, um zu lesen? Oder schlagen sie nach dem Durchlesen der Schlagzeile eine andere Seite auf? Beginne damit, ansprechende, originelle Inhalte zu erstellen, um diesen KPI zu erhöhen. Wenn die Verweildauer auf der Seite niedrig bleibt, versuche, Inhalte zu erstellen, die besser lesbar sind. (Verwende einen Lesbarkeitstest, um zu erfahren, wie lesbar dein Inhalt ist.)

KPI 4: Absprungrate – das ist einfach der Prozentsatz der Besuche, die beendet werden, während nur eine Seite besucht wurde. Diese Statistik arbeitet Hand in Hand mit der durchschnittlichen Zeit auf einer Seite und den Seiten pro Besuch, um dir eine gute Vorstellung vom Grad der Nutzerinteraktion zu geben. Ist die Absprungrate hoch, versuche, die Nutzer zu anderen Beiträgen und Unter-Seiten zu leiten, indem du Aufrufe in und nach dem Beitrags-Inhalt integrierst.
BONUS KPI: Conversion-Rate – das ist der Prozentsatz der Personen, die eine Aktion ausführen, die sie auf deiner Seite auch ausführen sollen. Es könnte die Rate sein, mit der sich Leute für eine E-Mail-Liste anmelden oder ein Formular ausfüllen. Oder es könnte die Anzahl der Nutzer sein, die ein kostenloses E-Book herunterladen oder einen bestimmten Beitrag in sozialen Medien teilen. Es gibt keine Mindestanzahl für eine gute Conversion-Rate – die akzeptable Rate basiert vollständig auf deinen persönlichen oder geschäftlichen Zielen. Wenn ich zwei Verkäufe pro Woche durchführen möchte und meine Conversion-Rate für Verkäufe bei 200 Besuchen beträgt 0,5%, spielt eine niedrigere Conversion-Rate keine Rolle.

Der Weg, die Conversion-Rate herauszufinden, ist einfach:

Anzahl der Conversions / Anzahl der Besuche (Sitzungen) = Conversion-Rate

Software wie Google Analytics kann die KPIs für Monate oder Jahre des gesamten Website-Traffics anzeigen, um einen umfassenden Gesamtüberblick über die Leistung zu erhalten. Sie kann sich aber auch auf etwas konzentrieren, das so detailliert ist wie die Leistung eines einzelnen Blogposts. Lerne, mit welchen Blog-Posts deine Zielgruppe sich intensiv beschäftigt, und baue mehr Inhalte auf diese Weise!

Du hast ganz eigene Strategien zur Verwendung von Website-Analysen für dein Autorengeschäft? Teile uns diese doch bitte in den Kommentaren unten mit!