Leute, die E-Mails, soziale Medien und Blog-Kommentare zuspammen, gibt es schon solange es das Internet gibt – und sie sind mehr oder weniger aggressiv unterwegs. Du solltest also ein paar wichtige Details darüber wissen. Wie sich Spam-Kommentare auf deinen Blog auswirken und wie du sie minimieren kannst:

Spammer hinterlassen ihre Kommentare in Blogs um ihre eigenen Website-Links zu den jeweiligen Websites hinzuzufügen. Genehmigst du einen Kommentar, enthält er den Namen und den Link des Benutzers zur Website. Viele solcher Kommentare werden von unethischen SEO-Firmen überall auf der Welt generiert. Sie wollen schlicht die Anzahl der Links, die auf ihre Websites verweisen, erhöhen. Suchmaschinen bewerten Websites schließlich nach der Anzahl der eingehenden Links von anderen Websites. Je mehr Links diese Spammer zu ihren Websites hinzufügen können, desto höher sind ihre Chancen, bei den Suchmaschinen ein höheres Ranking zu erzielen. Es ist also eine gute Idee, diese falschen Kommentare zu identifizieren und zu beseitigen.

So erkennst du Spam-Kommentare

Solche Kommentare sind meist allgemein gehalten und haben demzufolge nicht wirklich viel mit deinem eigentlichen Beitrag zu tun. Vergleiche diese Kommentare mit denen von echten Lesern, die auf etwas Bestimmtes in deinem Blogbeitrag hinweisen oder eine legitime Frage stellen. Beispiele gefällig? Hier sind ein paar ganz typische Spam-Kommentare:

Netter Post. Wirklich nützliche Informationen. Mach weiter.

Ich freue mich über <Titel des hier eingefügten Blogposts>. Ich komme wieder!

Mein Bruder / Onkel / Vater hat mir von diesem Blog erzählt und ich bin froh, dass er es getan hat. 

Ich hatte Probleme, mich für den Feed Ihres Blogs anzumelden. Können Sie mir sagen, wie das geht?

Aber auch deshalb kann ein Kommentar ein Spam sein

  • Grammatik und Zeichensetzung sind richtig schlecht
  • der Post ergibt einfach keinen Sinn
  • sieht die Domain verdächtig aus, ist es wahrscheinlich auch kein legitimer Leser
  • Posts in einer anderen Sprache
  • alles, was nichts mit dem Thema deines Blogbeitrags zu tun hat, wie Angaben zu Anwälten, Klempnern, Medikamenten, Umzugsunternehmen usw.

Überprüfe auch den Benutzernamen und den Website-Link, der mit dem Kommentar übermittelt wird. Sollten Benutzernamen oder Links auf Glückspielseiten, Limousinenfirmen, Vitamine, Markenbekleidungen (illegale Nachahmungen!) und andere verdächtige Firmen hinweisen, ist das sicher Spam!

Und so gehst du mit Spam-Kommentare um

Nicht nur löschen – markiere einen Kommentar immer auch als Spam! Durch das Markieren als Spam wird nämlich verhindert, dass zukünftige Kommentare dieses Benutzers zu dir und anderen gelangen! Der Website-Host verfolgt solche Aktionen. Natürlich solltest du auch einen Spamfilter aktivieren. Nutze am besten die entsprechenden Plug-Ins dafür. Nimmt der Website-Traffic zu, werden auch Spam-Kommentare unvermeidlich. Solltest du täglich Dutzende von Kommentaren verwalten müssen, beauftrage einen Web-Profi damit, zusätzliche Filter zu installieren, um das Problem zu minimieren.

Echte Leserkommentare können allerdings eine großartige Ergänzung deines Blogs sein! Also nicht ärgern – geh einfach mit dem Spam richtig um.