Dead Author Marketing: Wie man Werke „wiederbelegt“

Die Werke verstorbener Autoren bieten nach Rob Eager (Wildfire Marketing) ein großes Potential für Verlage. In einem Artikel des Branchendienstes digitalbookworld beschreibt Eager wie einfach diese Titel vermarktet werden können.

Zwar sind die Autoren nicht mehr zur Stelle um den Verlag bei der Vermarktung mit Selbstmarketing oder Lesungen zu unterstützen, sie haben jedoch in der Regel eine Fangemeinde. Sie üben auf ihre Fans eine Faszination aus für die manch lebender Autor alles geben würde. Auf diesem „guten Ruf“ können die Verlage aufbauen Kaufimpluse schaffen und zusätzliches Leser-Potential erschliessen.

Nach Eager gibt es hierfür folgende vier Instrumente:

1. Online und Offline Communities ansprechen
Meist existieren Clubs, Facebook Fanseiten oder Online Foren zum betreffenden Autor oder Werken des Autors. Diese gilt es mit entsprechend attraktiven Angeboten und Ideen anzusprechen.

2.  Aktuelle Medien nutzen
Auch die Medien bieten eine offene Plattform für die Kommunikation. Die Werke der Autoren enthalten meist Beispiele, Ansätze oder Parallelen die für die heutige Zeit Grundlage für aktuelle Nachrichten oder Geschichten bieten. Daneben sind Todestage, Jahrestage und historische Geschehnisse für die Medienindustrie immer willkommene Anlässe für Berichterstattung.

3. Wertigkeit des Alters nutzen
Für viele potentielle Leser wird ein Werk auch durch sein Alter interessant. Ähnlich wie Wein oder Schmuck gewinnt ein Werk durch dessen Schöpfungsdatum an Bedeutung. Diese Ansätze können gezielt für die Kommunikation gerade dieser Werke genutzt werden.

4. Mundpropaganda Instrumente
Virales Marketing oder „Word of mouth“-Marketing wird von den Lesern bzw. der Fangemeinde des Autors betrieben. Wer ihnen etwas an die Hand gibt, das es Wert ist darüber zu sprechen, kann diese aktive Community beleben und Kaufimpulse setzen. Gewinnspiele, Leseproben oder sonstige Promotions-Artikel können die Fangemeinde aktivieren. Aber auch Entdeckungen wie verschwunden geglaubte Kapitel, Fotografien und ähnliches bieten guten Stoff für virales Marketing.

Orginalartikel unter digitalbookworld.com