Amazon-Flaterate „Kindle Unlimited“: Selfpublisher-Umsätze brechen ein

Amazons Flatrate „Kindle Unlimited“ hinterlässt Spuren in den E-Book-Charts. „Bookseller“ berichtet über eine Kritik-Welle von Selfpublishern. Hintergrund: Verlage erhalten für einen bei „Kindle Unlimited“ vermieteten Titel immer einen festen Anteil in Abhängigkeit vom Verkaufs-Preis –  der Selfpublisher nicht. Der Kunde muss dafür mindestens 10% des Titels gelesen haben. Bei Selfpublishern erfolgt die Vergütung über einen Fonds. Sie erhalten einen Ausschüttungs-Anteil aus den Abo-Einnahmen, der je nach Zahl der Nutzer und Nutzungen bei jeder Auszahlung anders sein kann. Der Betrag im Oktober lag hier pro Leihvorgang bei 1,07 Euro – im September waren es 1,62 Euro. Käufer mit Flatrate-Abo leihen zudem gerne teurere Bücher. Davon profitieren Verlage, nicht aber die Selfpublisher. Leser haben vor Einführung der Flatrate oft auch E-Books auf Vorrat gekauft, wenn sie gerade günstig waren – auch das machen die Vielleser dank der Flaterate nicht mehr.

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