E-Book-Preisabsprache: Apple-Berufungsverfahren hat begonnen

Das Apple-Berufungsverfahren im Streit um Preisabsprachen beim Vertrieb von E-Books hat in New York begonnen. Die zuständigen Richter haben dabei das Urteil aus dem letzten Jahr in Frage gestellt und Amazons Rolle als „Monopolist“ angeführt. Wie könne es falsch sein, wenn sich mehrere Parteien zusammenschließen, um einen Monopolisten – gemeint ist Amazon – abzuwehren. Das Verhalten von Apple  sei immer wettbewerbsfreundlich gewesen. Apple hatte durchgesetzt, dass die Verlage ihre Bücher nirgendwo günstiger anbieten dürfen, als im iBookStore. In der  Folge stiegen die Preise für E-Books an. Sollte Apple auch dieses Mal unterliegen, müssen 400 Millionen Dollar an Buch-Käufer sowie 50 Millionen Dollar an die Anwälte der Kläger gezahlt werden. 

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