60.000 Euro – für dieses Preisgeld können sich unabhängige Buchverlage, die ein besonderes Verlagsprofil bieten, für den ersten Deutschen Verlagspreis bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 12. Juli 2019. Der Preis wird auf der Frankfurter Buchmesse verliehen. Vorsitz der Jury haben die Literaturkritiker Denis Scheck und Insa Wilke. Der Preis soll die vielfältige deutsche Verlagslandschaft unterstützen – so das Ziel von Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Der Preis soll, wenn möglich, jährlich verliehen werden. Bis zu drei Verlage können je 60.000 Euro erhalten, wenn sie mit dem „Dotierten Gütesiegel“ ausgezeichnet werden. Weitere 60 Indie-Verlagen können jeweils 15.000 Euro erhalten. Liegt der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten drei Jahre über drei Millionen Euro können sich unabhängige Verlage möglicherweise auch über ein undotiertes Gütesiegel“ freuen. Alle Verlage, die einen Preise ergattern wollen, müssen ihren Sitz in Deutschland haben, konzernunabhängig sein und ein kontinuierliches, abwechslungsreiches Verlagsprogramm haben, d.h vier Titel und mehr pro Jahr und verschiedene Autoren. Sie müssen seit mindestens drei Jahren existieren und nicht mehr als drei Millionen Euro im Schnitt pro Jahr umgesetzt haben, um das dotierte Gütesiegel zu erhalten. Wichtig ist ein besonderes Profil: Die Verlage sollten kulturelles Engagement zeigen, überzeugende innovative oder digitale Projekte vorweisen können und professionell mit Qualitätsanspruch agieren. Partner sind die Kurt-Wolff-Stiftung und der Börsenverein.

Mehr Informationen unter www.deutscher–verlagspreis.de